Metropolregion HandballCup wird zum HEKA energy HandballCup

Das Podium: Gerhard Schäfer, Dirk Elkemann, Kai Seewöster, Harald Sauter, Ramona Müller, Steffen Fäth, Wolfgang Hell
Das Podium: Gerhard Schäfer, Dirk Elkemann, Kai Seewöster, Harald Sauter, Ramona Müller, Steffen Fäth, Wolfgang Hell

 

Die beiden ersten Auflagen des Metropolregion HandballCups der B-Jugend waren ein voller Erfolg. Das führte im dritten Jahr dazu, dass sich der Nußlocher Energiedienstleister HEKA energy die Namensrechte des Turniers sicherte. Diese Entwicklung würdigte Gerhard Schäfer, Vorstandsmitglied der Sportregion Rhein-Neckar und damit Initiator des Turniers, auf der Presserunde am 28. August 2018 im Palatin Tagungshotel in Wiesloch: „Wir können beim dritten Mal schon von einer Tradition sprechen.“ Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Schirmherr der Veranstaltung, betonte dazu, dass es sich um eine Wieslocher Tradition handle: „Die top Organisation eines Wieslocher Vereins beschert uns beeindruckenden Sport, das macht mich stolz.“

 

Freuen sich auf die dritte Auflage in Wiesloch: Harald Sauter und Dirk Elkemann.
Freuen sich auf die dritte Auflage in Wiesloch: Harald Sauter und Dirk Elkemann.

Beim Ausblick auf das Turnier am 8. und 9. September 2018 freuten sich beide bereits auf ein erneutes Einlagespiel der Wiesloch Wiesel, einer inklusiven Handballmannschaft, die bereits 2017 das Publikum verzauberte. Wieder werden die Wiesel mit bekannten Ex-Profis zusammen antreten. „Die Wiesel waren nach dem letzten Mal total begeistert, und auch von den Profis kam nur positive Resonanz“, sagte Harald Sauter, Abteilungsleiter Handball der TSG Wiesloch. „Deswegen hat Matthias Rohr gerne wieder einige Stars organisiert.“ Man darf also auf große Namen unter dem Hallendach der TSG gespannt sein, wenn die Wiesel am Sonntag um 14:50 Uhr zum Einlagespiel bitten.

 

Nationalspieler Steffen Fäth trägt nach zehn Jahren wieder das Trikot der Rhein-Neckar Löwen.
Nationalspieler Steffen Fäth trägt nach zehn Jahren wieder das Trikot der Rhein-Neckar Löwen.

Einen großen Namen präsentierten die Veranstalter auf der Presserunde als Paten der Veranstaltung: Steffen Fäth, der kürzlich zu den Rhein-Neckar Löwen zurückgekehrte Nationalspieler, war als Podiumsgast geladen. Nachdem Wolfgang Hell die Auszeichnungen und Titel aufzählte, die Fäth bereits gesammelt hat, fragte er ihn nach seinen Erinnerungen an die Zeit als 17-Jähriger. Als er im Alter der Handballer des HEKA energy HandballCup war, wagte er den Sprung in den Herrenbereich. „Das war nicht einfach. Erst habe ich mit meinen Kumpels gespielt und dann plötzlich mit gestandenen Männern.“ Den Jugendlichen von heute riet er dennoch, mit Mut bei der Sache zu bleiben. Ein Turnier wie den HEKA energy HandballCup sollten die Nachwuchshandballer aber vor allem genießen. „Wir haben damals viele Rasenturniere gespielt, solche professionell organisierten Turniere wie dieses gab es kaum.“

 

Kai Seewöster, Geschäftsführer vom Namensgeber HEKA energy, ist selbst begeisterter Handballer.
Kai Seewöster, Geschäftsführer vom Namensgeber HEKA energy, ist selbst begeisterter Handballer.

Mitgeholfen hat dabei Ramona Müller, seit kurzem Geschäftsführerin des Badischen Handball-Verbands. „Es war meine erste große Aufgabe und wird mein erstes Highlight“, berichtete Müller. „Ich freue mich total darauf!“ Wie ihre Kollegen vom Pfälzer Handball-Verband und dem HHV Bezirk Darmstadt sorgte sie für ein hochklassiges Teilnehmerfeld bereits am Samstag, wenn ab 10 Uhr um die Qualifikation für die Finalrunde gespielt wird. Am Sonntag wird es dann um 9:30 Uhr losgehen. Die Finalspiele sind ab 18 Uhr terminiert. Der Eintritt an beiden Turniertagen ist wie immer frei.

 

Freuen wird sich vermutlich niemand mehr als Kai Seewöster, Geschäftsführer von HEKA energy, dem neuen Hauptsponsor und Namensgeber des Turniers. Seewöster berichtete auf dem Podium von seiner eigenen Zeit als Handballer bei der TSG Wiesloch. Auch sein Geschäftspartner Jochen Rieger sei immer begeisterter Handballer gewesen. „Wir freuen uns, die Jugend und den Handballsport mit diesem Turnier zu fördern. Das Turnier bietet einen tollen Rahmen für absolut professionelle Sportler.“ Besonders wichtig sei HEKA energy, kontinuierliche und nachhaltige Förderung zu leisten. Durch ihre Unterstützung ist das Handball-Highlight der Metropolregion Rhein-Neckar nun auf absehbare Zeit gesichert.